Sonntag, 20. Oktober 2013

Crankbaits der Firma AR - Lures, Review

In diesem Beitrag möchte ich der Pflicht nachkommen, und noch ein paar abschließende Worte zu den Crankbaits sagen, die mir im Mai diesen Jahres durch Zesox zugegangen sind. In diesem Review wird ausnahmlos das Produkt an sich bewertet, ohne dabei auf die Fängigkeit ein zu gehen!


Crankbaits der Firma AR - Lures

Aussehen und Lackierung
Das Aussehen der von Zesox an mich gesendeten Wobbler imitiert, zumindest für das menschliche
Auge, in Sachen Farbgebung zunächst einmal keine natürliche Beute, wenngleich  der Wobbler nicht übertrieben extravagant daherkommt. Wäre mir die Farbwahl überlassen worden hätte ich mich für gedecktere Farben entschieden.
Die Lackierung wirkt sehr hochwertig, so konnten wir auch nach etlichen Stunden des Fischens keine der typischen „Hakenkratzer“ an den Wobblern entdecken. Ein voluminöser, gedrängter Körper lässt erahnen, dass es sich bei den Ködern um Wobbler der „Crankbaitfamilie“ handelt.


Crank 50
Crank D-50











Wurfeigenschaften
Aufgrund seines voluminösen Körperbaus und der doch recht ausladenden Tauschschaufel (sowohl beim Flachläufer als auch beim Tiefläufer) erreicht man mit dem Köder beim Wurf keine optimal ballistische Kurve. Bei windigen Verhältnissen beginnt der Köder leicht das „Flattern“, alles in allem aber ein Köder mit annehmbaren Flugeigenschaften.
Führung
Crankbaits (to crank = leiern, einkurbeln) entfalten ihre beste Aktion in dem man sie durch einfaches Einkurbeln in Bewebung versetzt. Zum Twitchen sind diese Köder nicht konzipiert, brechen sie bei diesem Führungsstil doch sehr unkontrolliert aus und verheddern sich leicht im Vorfach, was diesen Ködern übrigens auch zu eigen wird wenn man sie zu schnell führt.
Als Floater konzipiert tauchen diese Wobbler bei Spinstopps an die Wasseroberfläche auf.

Verarbeitung
Die Verarbeitung der Wobbler wirkt sehr einfach, aber nicht schlecht. Das Material der Tauchschaufel ähnelt dem einer CD-Hülle, sowohl in Stärke als auch in den mechanischen Eigenschaften. Die Tauchschaufel ist in einem Schlitz im Wobbler fixiert. Die Einhängeöse besteht beim Tiefläufer aus einem verdrillten, ca. 1mm starkem Draht, der durch einen einfach ausgeführten Schlitz in der Tauschaufel geführt wird. 

Tauschschaufel und Einhängeöse Crank D-50
Tauschschaufel und Einhängeöse Crank50




Die Einhängeöse des Flachläufers bedarf keiner besonderen Erklärung. Die Drillinge sind scharf und machen einen stabilen Eindruck. Auch nach mehreren Einsätzen und Lagerung in der Köderbox konnte ich keine Oxidation an den Drillingen erkennen.

Fazit
An dieser Stelle möchte ich Aufgrund verschiedener Vorkomnissen zu diesem Test auf ein persönliches Fazit verzichten. Bei Gefallen bitte ich Euch diese Köder selbst zu erwerben und auf deren Fängigkeit zu testen. Vielen Dank für Euer Verständnis!

Tight Lines, Euer Sascha